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Stärke

WELCHE STÄRKE HAT EIN ERDBEBEN
Für jedes Erdbeben kann eine Magnitude berechnet werden, welche als Mass für die im Herd freigesetzte Energie dient. Zur Stärkenbewertung eines Erdbebens werden unter anderem die Richterskala und/oder die in Europa gebräuchliche EMS-98 verwendet.

Die „Europäische Makroseismische Skala 1998“ (EMS-98) oder vergleichbar mit Medvedev-Sponheur-Karnik-Sakala (MSK-Skala) ist eine modifizierte Form der Mercalliskala. Diese EMS-98 misst die subjektive Kraft und Schadenintensität in einer 12-stufigen Skala von „nicht fühlbar“ bis „vollständige verwüstend“. Jede Stufe wird zusätzlich mit einer Beschreibung der maximalen Wirkung ergänzt.

Zum Beispiel: EMS V (Stärke 5) / stark verspürt / Im Freien von wenigen, in Gebäuden von vielen Personen wahrgenommen. Viele Schlafende erwachen. Hängende Gegenstände pendeln stark, kleine Gegenstände werden verschoben. (Aufzählung nicht abschliessend).

Im Gegensatz dazu wird bei der Richterskala mittels Seismographen die Stärke der Bodenerschütterung gemessen (neben weiteren für Wissenschaftler interessante Daten). Im ungefähren Vergleich entspricht das obenstehende Beispiel einer Stärke 4 - 4.9 auf der Richterskala. Eines der stärkeren Beben, welches die Region Basel am 5.12.2004 verspürte, hatte eine Stärke von 5.4 auf der Richterskala.