Erdbeben in der Schweiz

In der Schweiz ereignen sich zwischen 500 – 800 Erdbeben pro Jahr, wovon nur etwa 10 davon für den Menschen spürbar sind. Die letzten stärkeren Erdbeben mit Schadenfolgen ereigneten sich 1946 in Sion und 1855 in Visp. 1356 zerstörte ein starkes Erdbeben grosse Teile der Stadt Basel. Die Intensität eines Bebens kann so heftig sein, dass Gebäude, Brücken oder Dämme ja nach Untergrund und Bauart einstürzen können.

Die detailliertesten und verlässlichsten Informationen zum Thema Erdbeben in der Schweiz sind über die Homepage des Schweizerischen Erdbebendienstes erhältlich.

Nachfolgende Karten und Informationen stammen alle aus dieser Homepage www.seismo.ethz.ch:

Das Erdbebengefährdungsmodell der Schweiz bildet dieses Wissen umfassend ab. Es macht eine Vorhersage der möglichen Erdbeben und damit einhergehenden Bodenbewegungen in den nächsten fünfzig Jahren. Das Modell basiert auf Kenntnissen der Tektonik und Geologie, Informationen über die Erdbebengeschichte, Schadensbeschreibungen sowie Modellen der Wellenausbreitung. Fachpersonen und Behördenvertreter nutzen es als Ausgangspunkt, um Entscheide im Bereich der Erdbebenvorsorge und des integralen Risikomanagements zu treffen. Zudem gründen darauf die Erdbebenbaunormen.